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Forschung

Sobald Unternehmen eine kritische Größe und Differenziertheit erreicht haben, ist von der Unternehmensleitung keine Detailkenntnis mehr über die einzelnen organisatorischen Unternehmenseinheiten zu erwarten. Vielmehr hat man sich auf die Gestaltung von Kontextbedingungen für eine dezentrale Führung zu konzentrieren. Dabei geht es insbesondere um die Abstimmung und Koordination der Planungs- und Handlungsabläufe von Entscheidungsträgern unterschiedlicher Führungsebenen auf gemeinsame Unternehmensziele hin. In solch einer Situation asymmetrischer Informationsverteilung und partieller Informationskonflikte wird der institutionelle Rahmen wichtig.

Internes Rechnungswesen und Controlling sind Institutionen, die Koordinations- und Verhaltensanreize setzen, sowie Handlungsspielräume ermöglichen oder gegebenenfalls begrenzen. In der betrieblichen Praxis werden als Rechnungswesen- und Controllinginstrumente verschiedenste Kennzahlen-, Verrechnungspreis- und Budgetierungssysteme eingesetzt.

Der Fachbereich beschäftigt sich in der Forschung mit der Untersuchung von Kontextfaktoren, unter denen gewisse Controllinginstrumente anderen überlegen sind. Entsprechend der Ausrichtung des Fachbereichs werden dabei vorwiegend formalanalytische Methoden zugrunde gelegt, wobei zur Zeit die nachfolgenden Themen im Mittelpunkt stehen:

  • Konzepte der wertorientierten Unternehmenssteuerung (DCF-, EVA-Methode, etc.)
  • Budgetierungs- und Verrechnungspreisverfahren
  • Kennzahlen- und nichtfinanzielle Werttreibersysteme (BSC, etc.)
  • Konvergenz internes und externes Rechnungswesen
  • Corporate Governance Structures

 

 


Schrift:

Lehrstuhl für Controlling
Univ.-Prof. Dr. Thomas Pfeiffer
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